Alle meine Schritte (Oder: Manchmal war man schon vorher schlauer)

Jeder meiner Schritte seit ich laufen lernte, hatte nur ein Ziel: Dich zu finden

Wenn man Manches im Nachhinein betrachtet muss man feststellen, man hätte es eher wissen müssen. Damit möchte ich nicht von der gegenwärtigen, traumhaften Situation erzählen sondern davon, dass ich eigentlich schon längst gewusst habe, dass die letzte Beziehung nicht die LETZTE sein wird. Ich bin heute über einige Beiträge gestolpert, die ich schon nach einem knappen 3/4 Jahr geschrieben habe und die nur so vor Zweifel gestrotzt haben. Ich habe mich wirklich erschrocken, dass es scheinbar so auf der Hand lag aber ich dennoch meine Augen davor verschlossen habe. Versteht mich nicht falsch, es war nie schlecht und schon gar nicht hat er mir etwas „getan“. Nur scheinbar hatte ich längst das Gefühl, dass es kein „Für immer“ ist. Etwas, das unter der Oberfläche gebrodelt hat und immer wieder zaghaft an die Oberfläche kam…bis es übergekocht ist.

Selbst bei den gemeinsamen Umzügen hatte ich immer den „Was passiert bei Trennung“-Fall im Kopf, hatte stets die Reissleine im Blick. Es folgte ein Jahr und noch eines. Es folgten einige Momente in denen ich ein klares „Nein“ im Kopf hatte. Und genau so viele in denen ich mir dachte „vielleicht doch“. Mal abgesehen von den vielen Irrungen und Wirrungen wegen IHM… Die vielen „Er ist toll und ein netter Kerl, aber du brauchst mehr“ ignorierend. Leise Stimmen aus dem Freundeskreis, die ähnlich lauteten.

Vielleicht war es von Anfang an mehr der Wunsch dessen was es sein könnte, statt dem was es war. Das klingt unfair und ich möchte es nicht schlecht reden, denn es war so oder so eine schöne Zeit mit einem tollen Menschen. Vielleicht haben wir uns aber auch nur mit der Zeit voneinander weg entwickelt.

Hätte ich es wirklich vorher wissen können oder muss sowas immer reifen? Ist die Hoffnung manchmal größer als der Verstand? Im Nachhinein betrachtet ist es wie ein Blick von außen auf ein Paar von dem man sofort weiß „das passt nicht, das kann nicht“. Nur, wenn man selbst darin steckt und der Blick verklärt ist und man nicht sehen kann…will…sieht das Ganze doch anders aus.

Genauso, und nun muss ich doch auch von der neuen Beziehung sprechen, die ja auch irgendwie damit zusammenhängt, kann es passieren, dass andere auch längst sehen, was man selbst noch nicht wahrhaben kann…möchte. Dass da jemand ist, der einen perfekt ergänzt, der das fehlende Puzzleteil ist und der all das hat, was einem bisher gefehlt hat. Dass es eine Selbstverständlichkeit, eine Nähe im täglichen Umgang gibt, die eigentlich so nicht da sein sollte.

Auch in dem Fall kann man lange genug ausblenden, was man eigentlich im Inneren längst ahnt. Was, wenn man früh genug – in beiden Fällen – auf sein Bauchgefühl gehört hätte? Oder hat es einfach seine Zeit gebraucht? Bauchgefühl hat zwar oft recht, birgt aber doch so einige Unsicherheiten bei denen man einfach vertrauen muss. Darauf, dass am Ende alles gut wird, kommt wie es kommen muss. Und selbst dann, wenn es erst eine Fehlentscheidung zu sein scheint (nicht in diesem Fall, nur generell….) die Welt nie untergeht und man doch früher oder später etwas positives darin sehen wird.

Tod oder Weltmeister….quasi….

Manchmal ist die Angst etwas zu Verlieren aber doch größer als die Hoffnung etwas Besseres dazu zu gewinnen. Manchmal braucht es seine Zeit bis man sich traut, bis man es wagt, bis es genug gereift ist.

Manchmal…ja manchmal fällt einem dann einfach zu was fällig ist.
…Ganz zu-fällig…

Und bis dahin sammelt man Erfahrungen. Erfahrungen aus denen man in Zukunft lernen kann. Und das Wissen, dass es sich manchmal lohnen würde auf sein Bauchgefühl zu hören und einfach mal zu schauen was da noch auf einen wartet.

And then my soul saw you and it kind of went
„Oh there you are, I´ve been looking for you all my life“

 

 

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Rezept: Banoffee-Pie (Vegan, ohne Zucker, lecker)

Ich hatte ja bereits kurz angeschnitten, dass ich letztes Jahr 13 Unverträglichkeiten habe raustesten lassen. Leider hatte es nicht den durschlagenden Erfolg gehabt die Nahrungsmittel nun wegzulassen, den ich mir erhofft hatte. Die Müdigkeit und Infektanfälligkeit blieb trotz aller Konsequenz. Nach einem weiteren Arztgespräch wurde nun die Darmsanierung angegangen, da hier scheinbar bei mir auch einige Bakterien zu wenig und andere zu viel vorhanden sind. Der Darm ist ja bekanntlich das Zentrum des Immunsystems – daher setze ich nun alle Hoffnung darauf.

Seit Dezember werde ich nun von immer wiederkehrenden Blasenentzündungen geplagt. Ich hatte bisher nur eine – mit ca. 15/16 Jahren – und danach nie wieder. Nun habe ich die 3. innerhalb eines Monats und zwei davon bereits mit Antibiotika bekämpft. Allerdings schadet das a) wieder den Darmbakterien und b) ist das nicht grade nachhaltig.

Im Internet bin ich auf einige alternative Mittel gestoßen, z.B.:

  • Vitamin C hochdosiert: Das hatte ich bereits von einer Freundin gehört deren Tochter ihre akute, hartnäckige Blasenentzündung hiermit bekämpft hat. 4-5 g täglich sollen den Urin so ansäuern, dass die Bakterien sich nicht mehr wohlfühlen
  • Kolloidales Silber: Das natürliche Antibiotika, das den Bakterien ebenfalls den Garaus machen soll.
  • D-Mannose: Hierauf setze ich die Meiste Hoffnung, denn ich habe extrem viel Gutes gelesen. D-Mannose ist eine Zuckerart, die nicht verstoffwechselt wird sondern direkt in die Blase gelangt. Hier heften sich an die Moleküle die Bakterien an und werden somit ausgespült. D-Mannose kann in aAkutfällen und vorallem präventiv eingenommen werden.

Neben den üblichen Tipps wie viel trinken und Wärme spielt natürlich auch die Ernährung eine entscheidende Rolle, die nicht nur Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt, sondern auch auf das Immunsystem. Daher sollte man auf Zucker, Weißmehl- und Milchprodukte, Fertigprodukte etc. verzichten.

Da ich auf Grund meiner Unverträglichkeiten ohnehin schon auf Kuhmilchprodukte und zumindest Gebäck und somit die Meisten Weißmehlprodukte verzichte habe ich nun den Entschluss gefasst auch wieder eine Zuckerpause einzulegen.

In dem Zusammenhang bin ich über das Buch „Delicious Ella“ gestolpert. Die Autorin hat auf Grund einer schweren Krankheit die Ernährung komplett auf gluten-, laktose- und zuckerfrei umgestellt und sich damit geheilt. Neben ihrer Geschichte enthält das Buch hauptsächlich viele leckere Rezepte, von denen ich euch eines hier gleich vorstellen möchte:

Zutaten

Für die unterste Schicht:

  • 70g Pekanüsse
  • 100g Mandeln
  • 2 TL Mandelmus
  • 2 EL Honig
  • 2 Datteln

Für die Zwischenschicht:

  • 2 sehr reife Bananen
  • 2 EL Mandelmus

Für die oberste Schicht:

  • 6 Datteln
  • 4 EL Mandelmus
  • 2 überreife Bananen (eine davon in feine Scheiben geschnitten zum Schichten!)

Zubereitung:

Für die unterste Schicht
Erst den Boden zubereiten: Nüsse in die Küchenmaschine geben und 1-2 Minuten zerkleinern, bis eine krümelige Mischung entsteht, dann Mandelmus, Honig und Datteln hinzugeben und weiter zerkleinern, bis alles schön klebrig (aber weiterhin krümelig) ist. Die Masse in 2 Gläser füllen.

Für die Zwischenschicht
Als nächstes die Bananencreme zubereiten: Bananen und Mandelmus in die Küchenmaschine geben und pürieren. Püree über die Nussschicht geben, 20 Minuten in den Gefrierschrank stellen und fest werden lassen.

Für die oberste Schicht
Während der Rest gefriert, die Karamellschicht zubereiten indem ihr alle Zutaten (Bis auf die eine Banane) zusammen mit 4 EL Waser in die Küchenmaschine gebt und zerkleinert bis eine glatte masse entsteht.

Nach 20 Minuten die Gläser aus dem Gefrierschrank nehmen und die extra Banane scheibchenweise über die Bananencreme geben. Dann die Karamellschicht darübergeben und mit einer Pekanuss oder z.B. Gojii-Beeren-Verzieren

Super gesund, super lecker!

Jahresrückblick (Oder: Aus alt mach neu)

Und wieder ist ein Jahr vergangen. Ich denke es geht mir wie vielen: Gefühlt scheint die Zeit immer schneller zu vergehen. Kaum ist Neujahr, ist Ostern, Sommer…kurz drauf Weihnachten und das Jahr auch wieder vorbei.

Was ist in diesem Jahr passiert?

Neben mehr oder weniger kleinen oder auch größeren Veränderungen was meine Ernährung angeht – Ich habe mich auf Intoleranzen testen lassen und hier ein relativ umfangreiches Manuskript mit 13 Unverträglichkeiten (z.B. Hefe, Eier, Milchprodukte, Maisstärke um hier nur einige zu nennen) erhalten – gab es auch einige größere Veränderungen:

Ich habe zu alten Wurzeln und lieben Menschen zurück gefunden. Habe Blickwinkel verändert und aufs Neue festgestellt, dass das Leben zu kurz ist um sich mit Kompromissen zufrieden zu geben.Ich habe gelernt, dass manches Enden muss, damit etwas Besseres folgen kann. Habe losgelassen was nicht mehr passte um mit offenen Armen und offenem Herzen zu empfangen, was mir gut tut und „sein soll“. Zugelassen was sich schon längst „aufgedrängt“ hat und nicht länger ignoriert werden konnte. Und dabei mein Glück gefunden. (Ich möchte so weit gehen und behaupten, es wäre die Liebe meines Lebens…Mutige Aussage, aber es fühlt sich „angekommen“ an)

Meinen Vorsatz vom letzten Jahr habe ich somit mehr als erfüllt. Ich wollte herausfinden was mich erfüllt, was mich glücklich macht – und was eben nicht. Und dementsprechend Konsequenzen zu ziehen. Diese Konsequenzen sind nicht immer einfach zu ziehen, die Entscheidung hierzu zu treffen. Aber sie sind notwendig und am Ende spürt man, dass es das Richtige war. Manchmal dauert das etwas, manchmal merkt man es sofort.

Ich wünsche euch, dass ihr im neuen Jahr ebenfalls mutig Entscheidungen treffen könnt, ohne Angst was dann passiert. Sondern voller Hoffnung auf Besseres, voller Glauben an mehr Glück, Liebe und Zufriedenheit. Auch im neuen JAhr wird nicht alles rosig sein. Euch wird genauso auch negatives Geschehen. Schmerz, Frust, Enttäuschung. Aber das alles gehört zum Leben dazu. Und manchmal braucht es dunkle Wolken, damit man den Sonnenschein wieder vollends genießen kann und zu schätzen weiß.

In diesem Sinne bleibt mir nicht mehr als euch für das neue Jahr mehr Ruhe und weniger Stress, mehr Spaß und weniger Sorgen, mehr Gesundheit und weniger Krankheit, mehr Freude und weniger Ärgern und vorallem noch viel mehr Liebe und wahre Freundschaften zu wünschen.

Habt einen grandiosen Abend und kommt gut ins neue Jahr !

Sternenhimmel (Oder: Kompromiss-los)

Nimm dir Zeit zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen.

Was soll ich sagen? Vielleicht kennst du dieses nagende Gefühl, dass dir immer und immer wieder sagt, dass da noch mehr ist. Dass es zwar gut aber nicht perfekt ist. Dass es perfekter sein könnte. Das Gefühl, das dich immer wieder zweifeln lässt, dich unzufrieden macht. Du weißt, es genügt nicht. Vielleicht glaubst du, dass du nicht mehr verdient hast. Oder du glaubst nicht, dass es da draußen noch mehr für dich gibt.

Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach? Aber wieso solltest du dich mit weniger als dem Besten zufrieden geben? Weil du denkst, dass vielleicht nichts Bessers nach kommt? Weil du denkst „es passt schon so“? Wieso sollte „gut“ gut genug sein und nicht auch „Perfekt“ möglich?

Ich habe auch lange gedacht, dass ich zu viel zu verlieren habe. Dass das was ich habe vielleicht schon das Beste ist, was möglich ist. Dennoch hatte ich immer Zweifel, habe viel zu oft hinterfragt. Mein Herz wusste längst, was der Verstand noch nicht wahr haben wollte. Es sollten noch viele Monate, ja Jahre vergehen bis ich es mir endlich eingestanden habe. Ich habe verstanden, dass das Leben zu kurz ist um einen Kompromiss zu machen. Zu schnell vorbei sein kann, als dass wir uns mit weniger als perfekt zufrieden geben sollten.

Ich habe angefangen auf mein Herz zu hören und es hat mich zu dem Größten geführt.

Und nun weiß ich, was noch alles möglich ist. Ich weiß was ich alles vermisst habe, jetzt, nachdem ich es habe. Jeden Tag bekomme ich vor Augen geführt wie perfekt es sein kann. Wie gesagt, es war nie wirklich schlecht – nur auch nicht genug.

Ich bin froh, dass ich den Schritt gewagt habe und hoffe, dass du auch den Mut hast. Habe keine Angst. Nicht vor dem Scheitern, nicht vor der Einsamkeit. Da draußen wartet noch so viel mehr auf dich, auch wenn du es jetzt vielleicht noch nicht sehen kannst.

Gehe los, gehe den ersten Schritt und du wirst sehen, dass alles sich zum Guten wendet. Dass der Weg sich vor dir ebnen wird und dich zu deinem Ziel lenken wird. Das Glück wartet auf dich – du musst dich nur auf den Weg machen!

Domino-Effekt (Oder: Träume können wahr werden)

Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere…Was zusammen gehört, findet immer zusammen…alles was geschehen soll wird geschehen, wenn die Zeit dafür reif ist…Zeit….Geduld….Vertrauen….

Das alles waren nur Zitate, nur schöne Worte an deren Wahrheitsgehalt ich so manches Mal gezweifelt habe. Ich habe nicht gewagt so groß zu träumen.

Aber jeden Tag setzt sich nun alles zusammen, wie ein Puzzle, dessen Bild ich bisher nur erahnt habe. Alles macht plötzlich Sinn und scheint so perfekt, dass ich ein wenig Angst habe aufzuwachen und festzustellen, dass ich träume.

Gib dem Universum ein bisschen Zeit und dann beobachte wie sich die Dinge perfekt fügen, auch wenn du es nicht für möglich gehalten hast!

Es ist wahr, dass manchmal die Entscheidungen, vor denen man am Meisten Angst hat, genau die sind, die einem die größte Freiheit bringen. Es war lange ein Gedanke, ein Moment, eine Ahnung, dass es das noch nicht gewesen sein kann. Eigentlich noch zu gut zu gehen, aber nicht perfekt genug um von Dauer zu sein. Der Ruf auf Veränderung wurde von Zeit zu Zeit immer lauter. So laut, dass er sich nicht mehr ignorieren lies.

Seitdem ich den ersten Schritt in Richtung gemacht habe ebnet sich der Weg vor mir und ich scheine eine Glückssträhne zu haben.  Schritt für Schritt, Stein für Stein…wie beim Domino-Effekt. Eins fügt sich ins andere. Dinge, von denen ich niemals gewagt hätte zu träumen, geschehen. Beziehungsweise von denen ich zwar geträumt habe, aber niemals gewagt hätte zu hoffen, dass es Wirklichkeit wird.

Es ist auch wahr, dass es vielleicht ein Jahr dauern kann, oder sogar nur einen Tag. Aber was sein soll wird irgendwann geschehen und findet immer seinen Weg. Man muss es nur geschehen lassen.

Und plötzlich finde ich mich also in meinem wahr gewordenen Traum wieder. Das, was die letzten 3 Jahre immer mal wieder in meinem Kopf war und für Verwirrung gesorgt hat ist nun Realität und fühlt sich trotzdem noch so unreal an. Wunderbar unreal allerdings. (Wobei, eigentlich ist es noch viel besser als im Traum.)

Noch so zerbrechlich, so aufregend und unglaublich schön. Überraschend anders als vorgestellt, aber das im positiven Sinn.  Ich traue mich kaum es laut auszusprechen, aus Angst dass dadurch etwas zerbricht.

Dabei könnte ich es eigentlich vor Glück in die Welt hinausschreien…

Was wäre, wenn alle unsere Träume in Erfüllung gehen könnten? Wenn man nur lange genau daran glauben muss? Was, wenn wir nur einige Rückschläge und Enttäuschungen aushalten müssen und dann doch an unser Ziel gelangen?

Glaube an das, was noch nicht ist, damit es werden kann ❤

 

 

Scherbenhaufen (Oder: Folge deinem Herzen)

Manchmal kommt die Liebe dann, wenn wir gar nicht mit ihr rechnen. Sie erleuchtet wie ein Blitz für einen Moment das Leben, erhellt, was wir nie gesehen haben. Zeigt uns, was sein könnte, was wir uns immer gewünscht haben.

Frei nach Christian Morgensterns „Die unmögliche Tatsache“ schießt mir immer wieder der Satz in den Kopf:   „Weil, so schließt er messerscharf, // nicht sein kann, was nicht sein darf.“

Es darf nicht, weil es nicht recht wäre. Weil es Scherben hinterlassen würde wo keine sein sollten. Weil es ein Risiko wäre. Vielleicht aber auch eine Chance. Ich weiß nur, dass es mich seit sehr langer Zeit nicht ruhen lässt, mich beschäftigt…nicht los lässt. Es bohrt sich immer und immer wieder in meine Gedanken, meine Träume. Es hat meinen Kopf besetzt wie ein Parasit. Allerdings, wie ein sehr glücklich machender Parasit, denn es bringt mich zum lächeln. An schwereren Tagen sogar zum Lachen. Es begleitet mich beim Einschlafen, ja sogar im Traum…Vorallem das…schon zu lange!

Ich habe versucht mich dagegen zu wehren, habe es aufgegeben dagegen anzukämpfen, denn: Muss es nicht einen Grund haben wieso es mich derart hartnäckig verfolgt? Kann es nicht sein, dass das Schicksal versucht mir einen kräftigen A…tritt zu verpassen, damit ich die Augen öffne?

Ja, ich habe wirklich beschlossen dem auf den Grund zu gehen. Dem nachzugeben und zu schauen was passiert, wenn ich mich nicht mehr wehre. Schaue, ob es ein Ankommen oder eher eine Endstation wird. Und auch, wenn es momentan Hindernisse geben könnte, sollte, glaube ich daran, dass dort trotzdem noch ein wenig vor mir…vor uns…lieg. Ein Weg der gegangen werden will.

Ja, es ist egoistisch – ein Stück weit. Aber ich habe zu lange versucht auf meinen Kopf zu hören. Und nun…nun ist es Zeit meinem Herzen zu folgen!

Glaube an das was noch nicht ist, damit es werden kann!

Niemandsland (Oder: Was tun sprach Zeus)

Ja oder nein. Gehen oder bleiben. Verändern oder resignieren. Loslassen oder Abwarten.

So viele Optionen, so viele Gedanken. Kein klarer Gedanke, der Sicherheit verspricht.

Angst vor der Entscheidung, der Veränderung, dem grossen Ganzen. Angst vor Fehlern, verpassten Chancen. Aber auch davor nichts zu tun und zu bereuen.

Ich fühle mich gefangen in meinen Gedanken. Gefangen im Hier ohne ein Dort. Im Heute ohne Morgen.

Richtig oder Falsch? Jetzt oder später? Vielleicht auch nie…
Es fehlt der Blick, es fehlt der Plan.

Das Gefühl von Ohnmacht übermannt mich in grauen Stunden.
Gedanken drehen sich irgendwo zwischen Optimismus und Resignation.

Wo ist mein Weg, wo führt er hin?

Wohlwissend, dass es so – in der Schwebe – nicht ewig weitergehen kann. Irgendwann will der nächste Schritt gegangen werden. Irgendwann eine Entscheidung getroffen.

Die Zeit muss kommen, der Nebel sich lichten, bis ich klarer sehe.

Vielleicht ein erhofftes Zeichen? Das „Licht im Dunkeln“.
Jemand, der mich an der Hand nimmt und mir den Weg zeigt….

„Und wie kann ich die Zukunft erahnen? Durch die Zeichen der Gegenwart. In der Gegenwart liegt das Geheimnis. Wenn du der Gegenwart Beachtung schenkst, dann kannst Du sie verbessern. Und wenn Du sie verbessert hast, dann wird das Nachfolgende auch besser sein. Vergiss also die Zukunft und lebe jeden Tag im Vertrauen, dass jemand für uns sorgt. Jeder einzelne Tag enthält die Ewigkeit in sich.“