Plastikfrei Teil 2 (Oder: Nur nicht komisch werden)

Wir brauchen nicht eine Handvoll Leute, die ZERO WASTE perfekt umsetzen. Wir brauchen Millionen von Menschen, die es unperfekt machen! ~ Anne Marie Bonneau ~

Es ist ein gutes Gefühl.

Ich werfe einen Blick in meinen Badezimmerschrank und bin schon fast zufrieden. Die plastik- und schadstofffreie Kosmetik verdrängt die alten Produkte immer mehr und der Schrank wird immer leerer. Dafür duftet es herrlich nach den ganzen Seifen, die dort drinnen liegen.

Ich liebe es mittlerweile die Haar- und Körperseifen zu benutzen und wechsle hier immer mal wieder durch. Aktuell benutze ich bei den Haarseifen noch die Proben um mein perfektes Shampoo zu finden.

Ganz gut reagieren meine Haare auf die Pusteblume, Lavendel und den Mango-Lassi. Gar nicht geht der Froschkönig – die Haare trocknen zu stark aus und sind extrem aufgeladen. Die Meiste Zeit über bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, Tageweise habe ich einen „Bad hair day“ und sie fliegen und sind platt. Hier hatte ich das Haaröl von Sauberkunst ausprobiert – leider ist das für meine Haare zu ölig und ist daher keine Option als Leave-In, sondern nur Kurmäßig über Nacht zur Pflege verwendbar.

Bei den Gesichts- und Körperseifen ist alles im grünen Bereich. Da ich bei der letzten Bestellung freundlicherweise noch einige Pröbchen bekommen habe (Garten, Apfelblüte, Tat-oo…) kann ich alle Geruchsrichtungen mal probieren. Besonders gefreut habe ich mich über die Probe „Shea Pur Sheabutter“ die ich nun perfekt als Lippenpflege nutzen und mitnehmen kann weil sie so schön handlich ist.

„Unglücklich“ bin ich momentan noch beim Thema Körpercreme:

Mit der SheaMousse werde ich nicht warm weil ich das Auftragen auf die feuchte Haut nicht mag und ich um mich „gecremt“ zu fühlen meiner Meinung nach zu viel verwenden muss und das Produkt dann zu schnell leer wird. Alternativ hatte ich mir die SheaButter bestellt, die in einer Recycle-Plastikfolie ankam. Auch hier wird das Produkt nach meinem Gefühl zu schnell verbraucht – was aber auch in den Bewertungen stand.

Hier muss ich mal in anderen Shops stöbern und mich durchringen dort zu bestellen und dann werde ich euch berichten.

In unserem Haushalt habe ich als Einzige ein Auge auf plastikfreie Kosmetikprodukte, aber mein Partner achtet nun auch vermehrt auf die Inhaltsstoffe und hat mich diese Woche beim Einkauf in einem Drogeriemarkt zu sich zitiert, damit ich mit meiner App für ihn interessante Produkte „scanne“. Wir haben mit Mühe und Not eine Sonnencreme gefunden, die unseren Ansprüchen genügt – leider nicht plastikfrei, wohl aber ohne jegliche Schadstoffe. Interessanterweise wurde es am Ende eine KINDER-Sonnencreme, da die anderen nur einen LSF 50 hatten.

Es muss jedenfalls ein Anblick für die Götter gewesen sein, wie wir mit der App durch den Laden gelaufen sind und alle Produkte gescannt haben 😉

Plastikfrei außerhalb des Badezimmers

Zur Ideenfindung und für weitere Anregungen bin ich in Facebook einer „Plastikfrei“-Gruppe beigetreten. Beim Lesen der Beiträge fiel mir des Öfteren ein Satz ein, über den ich in dem aktuellen Ayurveda-Buch, das ich lese immer wieder gestolpert bin: „Nur nicht komisch werden“.

Ich finde es GUT, wenn man sich Gedanken macht was man alles ändern kann und je mehr geändert wird, desto besser. Allerdings kommen hier auch so Fragen auf wie „Was macht ihr mit eurem Staubsauger?“ etc.

Hier bin ich der Meinung man kann es auch übertreiben. Ich habe NICHT recherchiert ob es Staubsauger ohne Plastik gibt, aber ich glaube, dass man an der einen oder anderen Stelle nicht um Plastik rumkommt. Man kann natürlich auf einen Staubsauger verzichten und nur noch einen Holzbesen mit Naturborsten verwenden, hier einen Lappen anklemmen und dann damit gleich durchwischen – praktisch. Allerdings wäre es mir dieser Rückschritt nicht wert.

Auch halte ich es NICHT für sinnvoll sofort alle Produkte aus Plastik, die man in Gebrauch hat zu entsorgen. Ich würde NICHT alle meine Plastikschüsseln und das Kochbesteck nebst Frischhaltedosen entsorgen nur um den Haushalt plastikfrei zu bekommen. Wenn etwas kaputt ist und ersetzt werden muss, klar. Hier sollte man sich dann gleich Gedanken zu plastikfreien Alternativen machen. Aber bereits vorhandene Plastikprodukte „einfach so“ wegzuschmeißen kann nicht im Sinne des Erfinders sein. Das ist meine Meinung, es kann gerne jemand eine andere haben.

Einhergehend mit dem Dogmatismus fiel mir auch der Eingangsspruch dieses Beitrags in die Hände der besagt, dass es besser ist eine Vielzahl von Menschen zu haben die ein bisschen was ändern, als nur ein paar wenige, die es perfektionieren. Sprich, jeder tut das was er kann und was er bereit ist zu tun ohne verurteilt zu werden (von den „Komischen“) und dan ist auch viel bewirkt.

Werbeanzeigen

Fasten-Halbzeit (Oder: Weltverbessern für Anfänger)

Die ersten Tage ertappe ich mich mit schönster Regelmäßigkeit dabei: Mehrmals am Tag habe ich den Impuls in den Schub des Schreibtischcontainers zu greifen und ein Stück Schokolade zu essen bis mir einfällt dass da a) keine Schokolade ist und ich b) ja grade nicht „darf“. (Von nicht wollen kann da keine Rede sein!)

Mein Freund ist keine große Hilfe 😉 :

Entgegen meiner Erwartungen kündigt er an, ebenfalls keine Süßigkeiten zu essen. Soweit so gut, allerdings zählen bei ihm Kuchen, Krapfen & Co. da leider nicht zu den „Süßigkeiten“, was bedeutet, dass er selbige genüsslich neben mir verputzt. Na Danke 😉

Ich versuche wirklich mich zu bremsen und nicht als „Ernährungsapostel“ bezeichnet zu werden. Aber wenn jemand laufend sagt: „Ich esse ja nicht viel Zucker. Ab und an mal ein Stück Kuchen, ist ja nicht schlimm.“ schaffe ich es nicht immer mich zu bremsen. Denn was dabei immer vergessen wird ist, dass in Wurst und Co. ebenfalls Zucker steckt und das vermeindlich gesunde Müsli auch zu 20% nur aus Zucker besteht. Und der ist nachweislich nun mal ungesund und macht – auch in kleinen Mengen krank.

Diese „kleinen Mengen“ sind lt. Empfehlung der WHO maximal 25g Zucker am Tag. Da in nahezu jedem Lebensmittel Zucker steckt (Brot, Wurst, Fruchtjoghurt, Rothkohl, Sauerkraut und und und) hat man das relativ schnell zusammen, auch wenn man das gar nicht denkt.

Ich wünsche mir zwar das Bewusstsein, vorallem von den Menschen die mir viel bedeuten und deren Gesundheit mir am Herzen liegt, aber ich will natürlich niemandem vorschreiben wie er zu essen und zu leben hat. Man kann nur als „gutes Beispiel“ vorangehen und wenn jemand folgt – prima!

Es ist schon richtig, dass die Menge das Gift macht und man sich mit der Ernährung auch wirklich verrückt machen kann. Hat man einmal damit angefangen sich damit zu beschäftigen was gesund ist und was nicht kommt man von einem zum anderen und weiß nicht mehr was man noch essen kann und was nicht. Am besten verzichtet man völlig aufs Essen, denn zu allem gibt es mehrere Studien die die Schädlichkeit bestätigen und oft genauso viele, die sagen wieso genau DAS Lebensmittel so gesund ist.

Am Ende macht wohl die „Menge das Gift“.

„Früher wurde man auch alt und hat einfach gegessen was auf den Tisch kam“
Auch das mag so sein, ABER früher hat man meistens frisch gekocht, es kam nicht jeden Tag Fleisch auf den Tisch weil es einfach zu teuer war. Und frisch kochen heißt schonmal, dass man keine Zusatzstoffe, keinen versteckten Zucker etc. zu sich genommen hat.

Woher kommt es denn, dass man vermehrt von Krebserkrankungen im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis hört?

Das kann nicht NUR daran liegen, dass die technischen Diagnosemöglichkeiten besser geworden sind, sondern auch daran, was man isst.

Du bist, was du isst. Und wer beispielsweise mit laufenden Verdauungsproblemen von Fertigpackerln lebt braucht sich nicht wundern und sollte mal darüber nachdenken… Nicht umsonst „heilen“ die „Ernährungsdocs“ auf NDR regelmäßig chronische Krankheiten mit Ernährungsumstellungen bzw. verbessern die Symptome damit erheblich.

So mancher wird jetzt sagen : „Ja aber ich bin doch pumperlg´sund, wieso sollte ich was ändern?“

Weil, und das ist meine Meinung, man ja nicht immer so lange warten muss bis der Körper Alarm schlägt, sondern man auch präventiv tätig werden kann. Das heißt nicht, dass man ab heute nur noch Obst (in Massen sowieso nicht gesund), Gemüse und keinen Zucker mehr essen darf, aber ein gesundes Bewusstsein und eine gesunde Ernährung nach 80/20 optimiert nicht schaden.Und grade wenn man erblich vorbelastet ist, weil Eltern oder Großeltern chronische Erkrankungen haben oder hatten oder sogar Krebs, sollte man meiner Meinung nach besonders darauf achten.

Aber ich schweife wieder ab…

Wie erging es mir also in der ersten Hälfte der „Fastenzeit“?

Eigentlich war mein Vorsatz, dass ich versuche vollständig auf Zucker und Wurst (weitestgehend auch Fleisch) zu verzichten. Nach einer Weile habe ich die Zügel allerdings etwas lockerer gelassen und z.B. beim Essen gehen mit einer Freundin nicht darüber nachgedacht ob in der Soße beim Chinesen jetzt Zucker ist (war es bestimmt) oder ob ich an der gebratenen Ente vorbei gehe. Vielmehr habe ich mich auf „so wenig wie möglich, aber ohne Qual“ eingeschränkt.

Ich habe NICHT dem Drang nach Schokolade nachgegeben (na gut, einmal aber das war dann Schokolade mit Kokosblütenzucker) und auch nicht dem Drank nach einer Leberkäs´-Semmel oder den Wienchen Mittag sondern bin hier brav bei meinem Salat mit Käse und Nüssen geblieben.

Kristin hat es in Ihrem Artikel „Was steckt wirklich hinter dem Wunsch nach gesunder Ernährung?“   gut auf den Punkt gebracht. Man sollte sich nämlich fragen was HINTER dem Wunsch nach gesunder Ernährung steckt. Ich möchte mich so gesund wie möglich ernähren um gesund zu bleiben (?), evtl. ein paar Kilos zu verlieren und mich gut und fit zu fühlen. Wenn ich allerdings bei jedem Bissen ein schlechtes Gewissen habe, bleibt der Genuss auf der Strecke und ich kann mich nicht wohlfühlen.

Ich möchte eine Basis schaffen, nach der ich auch nach der Fastenzeit leben kann ohne mich auch sozial völlig zu beschneiden. Natürlich ist es faszinierend wenn Anastasia Zampounidis mit ihren 50 Jahren aussieht wie das blühende Leben, aber aktuell glaube ich kriege ich einen 100%igen Zuckerverzicht einfach (noch) nicht hin.

Dafür habe ich spannende weitere Themen gefunden, mit denen ich mich beschäftigen möchte. In dem Artikel von Kristin bin ich zum Beispiel wieder über den Begriff „Ayurveda“ gestolpert von dem ich zwar schon oft gelesen habe, aber gar nicht recht sagen könnte um was es da geht. Aber natürlich bin ich immer für neue Impulse offen und werde mich hier mal einlesen.

Und: Mein Ehrgeiz wurde von einem Zeitungsartikel gepackt in dem eine Dame schrieb sie kaut jeden Bissen 50- 100 Mal da sie dann a) weniger ist weil sie früher ein Sättigungsgefühl hat und b) die Nahrung schon optimal zerkleinert und somit leichter verdaut werden kann. Ich bin ja eher so der Typ „Essen inhalieren“ und kaue gefühlt maximal 10 Mal. Wenn überhaupt.

Diese Woche habe ich dann mal drauf geachtet und mitgezählt (sehr zur Belustigung der Kolleginnen). Soviel zu kauen ist verdammt anstrengend – man glaubt es kaum 😉 Die Einzige Ausnahme habe ich beim Running Sushi gemacht – denn da macht es nun wirklich keinen Sinn früher satt zu sein (das lohnt sich dann ja gar nicht). Nun, das ausreichend kauen ist eine „neue Gewohnheit“, die ich mir gerne aneignen würde. Das dauert seine Zeit, genauso wie es gedauert hat nur noch EIN Papierhandtuch zu benutzen statt automatisch 2-3 aus dem Spender zu reißen. Hände nach dem Waschen abschütteln, EIN Papierhandtuch in der Mitte falten – reicht wunderbar um die Hände trocken zu bekommen und spart einen Haufen Müll 🙂

Was die „Weltverbesserin“ im Projekt „Plastikreduktion“ noch so für Erfahrungen macht, lest ihr demnächst.

Mikroplastik (Oder: CHECKst du es?)

Vor Kurzem waren wir beim Live-Event „Unser blauer Planet“ in Nürnberg und haben uns von den eindrucksvollen Bildern und der fantastischen Musik in ihren Bann ziehen lassen. Neben dem Unterhaltungs- und Informationswert der Veranstaltung wurde auch der Zeigefinger erhoben und das Thema „Plastik“ und „Mikroplastik“, das derzeit in aller Munde ist angesprochen.

Das ist genau eins der Themen, das man zwar weiß aber oftmals in den HInterkopf verdrängt. Wenn man dann aber so drauf hingestoßen wird, fängt man – oder jedenfalls ich in dem Moment – an darüber nachzudenken.

Dass der viele Plastikmüll ein Problem ist und wir in Plastik zu ersticken drohen ist bekannt. Deswegen reagiert nun sogar die Regierung und will Einweg-Plastikartikel wie z.B. Strohhälme per Gesetz verbieten. Eine gute Sache, wenn man bedenkt wieviel man hier an Plastik spart.

Während ich mich mit dem Thema beschäftigt habe kam mir der Gedanke „Naja was soll es schon bringen, wenn ich alleine Plastik sparen will“? Aber gleich danach kam natürlich ein „Aber wenn jeder so denkt, bewegt sich gar nichts“.

Plastik wohin man sieht

Der Vorsatz Plastik zu reduzieren ist/war nun da, aber wo fängt man an?

Plastik ist heuzutage überall. Offensichtlich bei Verpackungen, Strohhälmen, Flaschen… Auch bei Kleidung kommt man noch drauf, dass hier Plastik enthalten ist. Weniger habe ich mir Gedanken darüber gemacht ob in Kaugummi Plastik enthalten ist. Und ja, ist es. Wahnsinn, oder?

Wo fange ich an, wo höre ich auf? Ein kompletter Plastikverzicht ist mir zugegebenermaßen aktuell zu aufwändig. Aber zum Beispiel darauf zu achten Obst und Gemüse möglichst OHNE Plastik drumdrum zu kaufen zum Beispiel scheint mir ein erster Schritt.

Wäre…ja wäre da nicht die BIO-Gurke, die auch noch extra in Plastikfolie eingeschweist ist. Nun hat man die Auswahl zwischen BIO Gemüse in Plastik-Folie und konventionell angebauten Produkten ohne Plastikfolie. Und nun?

Zum Glück gibt es natürlich auch BIO Produkte ohne Plastikfolie, so dass man beides vereinen kann. Aber das ist ein schönes Beispiel für den Verbraucher-Zwiespalt der hier entsteht je richtiger man es machen will.

Ein weiteres großes Thema für mich ist Folgendes:

Der Feind im Badezimmerschrank

Meinen Gewissens-Tiefpunkt hatte ich beim Check meines Badezimmerschrankes.

Natürlich, hier steht Plastikflasche neben Plastiktiegel. Was weniger offensichtlich ist ist das sogenannte „Mikroplastik“ in Flüssigseife, Duschgel und Co.

Das Mikroplastik geht beim Duschen in unser Abwasser und von da aus auf direktem Weg auch ins Meer. Hier von den Fischen aufgenommen, oder übers normale Trinkwasser, landet es früher oder später auch wieder in UNS. In diversen Stuhlproben wurde beispielsweise schon Mikroplastik gefunden.

WAS genau Mikroplastik mi tuns tut ist noch nicht ausreichend erforscht, ich denke aber, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass es unserer Gesundheit jedenfalls nicht förderlich ist. Vermutlich eher im Gegenteil.

Seit das Thema in den Medien die Runde machte haben viele Kosmetikhersteller schon reagiert und die Stoffe aus ihren Produkten genommen.

Mikroplastik erkennt ihr an folgenden Bezeichnungen:

  • Acrylate Copolymer (AC)
  • Acrylate Crosspolymer (ACS)
  • Dimethiconol.
  • Methicone.
  • Polyamide (PA, Nylon)
  • Polyacrylate (PA)
  • Polymethylmetacrylate (PMMA)
  • Polyquaternium (PQ)

Wer eine schnell Übersicht von Produkten, in denen MIKROPLASTIK enthalten ist haben möchte, findet HIER  einen Einkaufsführer von BUND in dem alle Firmen mit Produkten aufgelistet sind.

Noch einfacher geht das mit der App „Code Check„:

Ganz einfach das Produkt einscannen und schon bekommt ihr neben Mikroplastik noch allerhand weiterer schädlicher Stoffe in eurer Kosmetik angezeigt und wenn ihr auf den Stoff klickt noch vieles an Zusatzinformationen was der Stoff in der Kosmetik „tut“ und was er an negativen Auswirkungen auf euch haben kann.

Zusammen mit der App habe ich erstmal wie eine Wilde alle Produkte in unserem Bad gescannt und war entsetzt wieviel „Mist“ grade in den großen Marken wie DOVE oder NIVEA zu finden ist. Und selbst in meinem PH-Hautneutralen Duschgel für sensible Haut waren gefährdende Stoffe.

Selbst in der Kinderzahnpasta waren „hormonell wirksame“ Stoffe. Ich war entsetzt und habe die App gleich Freundinnen empfohlen. Das Resultat ein paar Stunden später war die Nachricht „Ich kriege noch die Krise mit der App 😦 “ weil auch sie nun den Großteil ihrer Kosmetik in die Tonne treten würde.

Ich halte es hier so: ich verbrauche die Sachen bei denen nicht gleich alle Alarmglocken losgingen noch zu Ende und werfe sie nicht weg. Aber beim Einkaufen gilt zukünftig:

„Nicht ohne meine App“!

Kein Mikroplastik ist noch nicht genug

Wer nur auf Mikroplastik und schlechte Inhaltsstoffe verzichten möchte hält sich am Besten an die „Naturkosmetik“. Hier fährt man schon relativ gut und bekommt z.B: bei DM mit der Marke ALVERDE gute und günstige Produkte. Ein Check mit der App oder ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich aber auch bei Naturkosmetik, denn nicht alles ist Gold, das glänzt.

Bei meiner Recherche nach Produkten ohne Plastik bin ich auf die Firma SAUBERKUNST gestoßen, die in Berlin vegane und palmölfreie Seifen und Körperprodukte herstellt und z.B. über das Internet vertreibt.

Prima, dachte ich mir und stöberte mich so durch die Seite. Was dabei herauskam war ein kleines Probepaket von:

Lavendeltraum (festes Shampoo)
Mango Lassi (festes Shampoo)
SheaMousse ♥ Sanddorn
SheaMousse ♥ Luxusweib
CremeDeo Kokosmakrone
Körperseife Lavendeltraum
Gesichts-/Körperseife Sanddorn

Einige Tage später war es soweit:

Mein duftendes Probepaket war endlich da!

Das Auspacken allein war ein Erlebnis, denn es schlug mir gleich ein betörender Duft entgegen der den ganzen Raum ausgefüllt hat. Was für ein Zufall, dass ich gleich Duschen wollte und die Produkte testen konnte 😉

In der Dusche durfte gleich die Lavendel-Seife dran glauben. Wer den Lavendelduft mag wird diese Seife lieben. Es ist natürlich erstmal ungewohnt sich mit dem Seifenschaum zu waschen, wenn man sonst normales Duschgel gewohnt ist.

Anschließend wurde die SheaMousse Luxusweib getestet.

Mit dem Verteilen muss ich erst warm werden. Das Produkt soll man auf noch feuchter Haut anwenden, ich denke das erleichtert das Auftragen etwas. Ich habe den Hinweis natürlich nicht gelesen *hust* Die Konsistenz und der Geruch der Mousse ist sehr gut. Auf der Haut fühlt es sich nicht lange fettig an und hinterlässt eine babyzarte, superweiche Haut und ein gutes Hautgefühl. So wirklich überzeugt bin ich aber noch nicht, denn ich würde mir etwas wünschen, was sich leichter verteilen lässt. Außerdem

Auch die Sanddorn-Mousse als Gesichtscreme hinterlässt keinen unangenehmen Fettfilm (wenn man nicht zuviel davon aufträgt) sondern ein angenehmes, weiches und vorallem gut duftendes Gefühl.

Was die DeoCreme angeht hatte ich allgemein ja schon meine Erfahrung mit den Produkten von WOLKENSEIFEN gesammelt. Mir hatte damals aber der „Schmelzpunkt“ und das „Pudergefühl“ nicht gefallen und deswegen war ich wieder auf normales Alufreies Deo umgestiegen. Wenn ich mich recht erinnere hat die Creme den Sommer-Härtetest auch nicht bestanden bei mir.

Deswegen bin ich nun sehr gespannt, wie die Erfahrungen mit der DeoCreme Kokosmakrone sein werden. Das Auftragen ist angenehm, der Duft (ich LIEBE Kokos) seh rangenehm. Dem Härtetest musste die DeoCreme sich dann am Samstag stellen: 7h Gartenarbeit. Ergebnis: Alles gut.

Besonders gespannt, und das war Auslöser der Bestellung, bin ich auf die festen Shampoos. Ich habe trockene, sehr feine Haare die gerne mal in alle Richtungen abstehen oder an schlechten Tagen einfach an meinem Kopf klatschen.

Bei der ersten Anwendung des Lavendel-Shampoos konnte ich die Bewertungen, dass das Produkt so stark schäumt, nicht nachvollziehen. Es schäumt ausreichend und hinterlässt nach dem Auswaschen ein „Quietschgefühl“, wie man es von sauberem Haar kennt. Nach dem Föhnen fühlt sich das Haar wunderbar weich an und hat Volumen, ohne dass ich eine Spülung oder weitere Pflegeprodukte benutze.

Allerdings sind die Haare auch stark elektrisiert und „fliegen“. Testtag 2 mit dem Shampoo „MangoLassi“ brachte das Selbe Ergebnis. Die Haare fühlten sich sehr weich an, waren aber sehr elektrisch. So schnell will ich aber nicht aufgeben weil ich in diversen Foren gelesen habe die Haare müssen sich erst daran gewöhnen.

Tag 3 war schon etwas erfolgreicher. Die Haare fühlen sich nach dem MangoLassi Shampoo sehr weich an und fliegen heute mal nicht. Fortschritt? Ich hoffe sehr. Ich würde nämlich wirklich gerne auf konventionelles Shampoo verzichten.

Bis auf die SheaMousse-Töpfchen sollten die Proben relativ lange halten,
weshalb ich hier noch ausführlicher berichten kann und werde.

Wieso ich SAUBERKUNST so sympathisch finde?

Weil es eine kleine Manufaktur in Berlin ist, die nicht nur auf hochwertige Zutaten achtet und die Produkte liebevoll verpackt sondern auch weil sie Verpackungen bis auf den Klebestreifen plastikfrei sind UND man mit dem Kauf einen kleinen Betrieb unterstützt.

Fastenzeit (Oder: Alter Vorsatz im neuen Gewand)

Fastenzeit… Die letzten Jahre war mir das völlig egal und ich habe auf nichts verzichtet.

In diesem Jahr möchte ich mich allerdings wieder „selbstkasteien“ und habe mir vorgenommen auf Folgendes zu verzichten:

  • Zucker (Inkl. Zuckerersatz in „Süßigkeiten“ wie z.B. Kokosblütenzucker in Schokolade)
  • Wurst und weitestgehend Fleisch

Ich nutze die Fastenzeit als „Einstieg zum Ausstieg“ um danach wieder etwas ernährungstechnisch kultivierter zu essen. In letzter Zeit habe ich sobald sich die Gelegenheit geboten hat Kuchen, Krapfen und Süßigkeiten in mich reingestopft. Vorallem bei Stress oder „seelischem Unwohlsein“ gab es kein Halten. Das habe ich definitiv schonmal besser gemacht.

Aber ich WEISS eigentlich, dass Zucker pures Gift ist, das Immunsystem schwächt, die Haut schneller altern lässt und Krankheiten einschließlich Krebs verursacht.

Das WISSEN viele, aber reagieren nicht darauf und denken sich „das bisschen Zucker“, „man muss sich ja auch was gönnen“ und und und. Aber eigentlich ist es grob fahrlässig wenn man Dinge, die einem definitiv in großem Maß schaden weiterhin macht OBWOHL man weiß, es ist schlecht.

(Genauso wie beim Thema „Mikroplastik“ bzw. Schadstoffen in der Kosmetik. Hier empfehle ich die App „Code Check“ mit der man seine Kosmetika scannen und sehen kann ob und welche schädlichen Inhaltsstoffe enthalten sind. Ich bin schockiert wie begeistert zugleich und nutze die App zukünftig gleich beim Einkauf. Aber dazu eventuell ein andermal mehr.)

Die Fastenzeit für einen Re-Start zu nutzen hat einen weiteren Vorteil: Man wird nicht für komplett, sondern nur für teilweise bescheuert gehalten, wenn man auf Zucker verzichtet. Außerhalb der Fastenzeit erntet man gleich entsetze Blicke und die Frage ob man jetzt völlig durchdreht. In der Fastenzeit hat es so ein „Deckmäntelchen“ und die Leute haben etwas mehr Verständnis 😉

Gesunde Ernährung „par excellence“

Neben dem Zuckerverzicht möchte ich aber auch noch den Fleischkonsum reduzieren. Soweit ich EINFLUSS darauf habe möchte ich auf Fleisch verzichten und den Konsum ansonsten soweit möglich reduzieren. Bei allem was ich selber koche und beim Essen gehen sowieso.

Auf Wurst kann ich hingegen in allen Lebenslagen „einfach“ verzichten.

In allen Ernährungsratgebern ist das eine der Quintessenzen:

Fleischkonsum, vorallem rotes Fleisch und Schweinefleisch, sind schlecht für den Darm, begünstigen Entzündungen im Körper und sollte weitestgehend eingeschränkt besser noch vermieden werden. Wenn schon Fleisch, dann Geflügel und/oder BIO-Fleisch aus artgerechter Weidehaltung. Also weg vom „Billig-Fleisch“. Tierisches Protein regt das (Zell-)Wachstum an (betrifft logischerweise auch die KREBSzellen) und fördert somit Krebs.

Bei pflanzlichen Proteinen ist dies nicht der Fall, weshalb man sein Eiweiss bevorzugt aus Hülsenfrüchten und Gemüse ziehen sollte. Wer das genauer nachlesen möchte dem kann ich den „Ernährungskompass“ empfehlen.

Tag 1: Aschermittwoch

Ich bin relativ motiviert und „beschwingt“ davon, dass heute auf Antenne Bayern laufend Interviews mit Anastasia Zampounidis geführt werden, die davon berichtet wie es ihr die letzten 12 Jahre ergangen ist, in denen sie schon auf Zucker verzichtet.

12 Jahre…wow….das zu schaffen wäre der Wahnsinn, allerdings zweifle ich hier an meinem Durchhaltevermögen und bin froh, wenn ich die 42 Tage Fastenzeit ohne Rückfall durchhalte. Klar, der Vorsatz danach nicht mehr großartig damit anzufangen ist da, denn das letzte Mal ging es mir a) gut und b) haben sich einige Blut- bzw. Schilddrüsenwerte enorm verbessert. Auch in anderem Bereich würde es mir sehr gut in die Karten spielen.

Motivierend war natürlich auch, dass Anastasia mit ihren nun 50 Jahren aussieht wie Mitte 30, sagt sie war die letzten Jahre kaum mehr krank und ihre Cellulite hat sich verabschiedet. –> jede Menge körperliche und gesundheitliche Verbesserungen auf die man gespannt sein darf.

Vormittag bis Mittag verliefen heute unproblematisch. Da ich das Intervallfasten weiterhin mache gab es gegen 10 Uhr erstmal Getreidebrei mit Banane und Ananas – erstmal genug Futter für den „Süßzahn“. Auch Mittags war es bei einer überbackenen Süßkartoffel und einem halben Apfel kein Problem.

Am Nachmittag allerdings, im Arbeitsrausch, hätte ich gerne ein Stück Schokolade gehabt und der gedankliche Griff ging zur Schublade – die glücklicherweise leer wäre.

Als Motivationskick habe ich mir heute gleich das Buch „Für immer zuckerfrei: Schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift bestellt, das von Anastasia Zampounidis geschrieben wurde.

Ich bin sehr gespannt auf die nächsten 42 Tage, mögliche Veränderungen und entschuldige mich schon jetzt bei meinem Schatz und meinen Kollegen für meine eventuell schlechte Entzugs-Laune 😀

Selbstversuch: Intervallfasten oder (Das böse Wort mit E)

Intermittierendes Fasten oder auch Intervallfasten genannt ist momentan in aller Munde (Oder eben nicht).
Die gängigste Methode ist die 16:8-Methode, das heißt man fastet für 16 Stunden und hat ein 8 Stunden-Zeitfenster um zu essen. In der Zeit sollte man natürlich nicht wahllos alles in sich reinstopfen.

Die 16 Stunden Fastenzeit sollen dem Körper die sogenannte „Autophagie“ erleichtern und ermöglichen.

Autophagie ist so etwas wie die Müllabfuhr in unserem Körper, die schlechte Zellen entfernt und durch gute ersetzt.
Sie spielt in unserem Körper eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Viren und Bakterien und nimmt eine gesonderte Rolle im Alterungsprozess ein.

Durch die ohne Fastenphase hohe Mahlzeitenfrequenz wird der Insulinspiegel immer wieder erhöht und befindet sich schließlich auf einem durchgängig hohen Niveau. Mit einem erhöhten Insulinspiegel kann die Autophagie nicht ordnungsgemäß ablaufen. Insulin ist ein stark anaboles Hormon ist, das dem Körper signalisiert, genügend Energiereserven zu haben.

Dadurch kommen die abbaudenden Prozesse im Körper zu kurz und die Zellreinigung wird gehemmt.

Positive Effekte, die sich aus dem Intervallfasten ergeben sollen sind z.B.:

  • Gewichtsabnahme
  • Verbesserung der Zuckerwerte bis hin zur „Heilung“ von Diabetes
  • Verbesserung von Arthroseschmerzen und anderen Entzündungen im Körper
  • Steigerung des Energielevels und besserer Schlaf
  • u.v.m.

Auch in Sendungen wie die ERNÄHRUNGSDOCS auf WDR wird das Intervallfasten immer wieder eingesetzt, wie z.B: bei Kniearthrose.

Nun muss ich dazu sagen, dass ESSPAUSE ein UNWORT für mich ist. Wenn ich Hunger habe werde ich extrem unleidlich. Deshalb will weder ich, noch mich umgebende Personen es soweit kommen lassen, was dazu führt, dass ich tagsüber immer wieder esse. Ein knurrender Magen wird sofort besänftigt, bevor es zu einer Gefahrensituation kommt 😉

Getreu dem Motto „Ein knurrender Magen bringt dich nicht um“ (Aber vielleicht andere????) habe ich das IV schonmal ausprobiert aber mangels „positiver Effekte“ dann doch wieder seingelassen.

Nachdem ich nun aber etwas Probleme mit der Hüfte habe, dachte ich mir, dass ich es nochmal versuche. Vielleicht wird es Liebe auf den 2. Blick? Und irgendwie ist die Vorstellung, dass der Körper sich ordentlich „reinigen“ kann, weil er nicht mit verdauen beschäftigt ja verlockend. Und wenn man dabei noch in den „Jungbrunnen“ fällt und der Alterungsprozess verlangsamt wird – ja was will man denn mehr?

Deswegen gebe ich dem Ganzen jetzt einfach nochmal eine Chance und starte am 15.10. mit dem Selbstexperiment ESSPAUSE:

Tag 1-3:
Ich habe HUNGER! Am 1. Tag erst so gegen 9 Uhr, am 2. Tag schon seit dem Aufstehen.
Irgendwann bin ich über den Punkt „drüber“ und halte es gut bis 11 oder 12 Uhr aus – auch ohne meine Kollegen ernsthaft zu verletzen.

Was ich beim letzten Mal IF nicht beobachtet habe aber grade recht auffällig ist:
Ich fühle mich BLITZWACH im Vergleich zu sonst. Ich kann es schwierig beschreiben, aber es fühlt sich an als wären meine Gedanken und mein Blick klarer, die sonst durch den Müdigkeitsschleier getrübt sind.
Beim Aufstehen merke ich davon noch nichts, bin nach wie vor sehr müde, aber im Laufe des Vormittags fühle ich mich topfit. Wenn das anhalten würde wäre es natürlich der Hammer.

Tag 4-7
Man sagt, dass nach 2 Wochen der ständige Hunger nachlässt – na ich bin gespannt.
Die Verlockung ist groß, doch früher was zu essen. Denn ich habe HUNGER! Spätestens ab halb neun/neun knurrt mein Magen wie wild und ich muss mich wirklich zusammenreißen um nicht doch etwas zu essen.

Ich versuche mich mit viel Tee und mit Kaffee zumindest bis 11 über Wasser zu halten und „falle“ dann regelrecht über mein Frühstück oder was es sonst gibt her. Dass das nach 2 Wochen besser werden soll, kann ich gar nicht glauben.

Was beim ersten IF-Versuch noch nicht der Fall war: Ich habe ein bisschen abgenommen.
Das war jetzt eigentlich nicht mein Ziel, aber man will sich ja nicht beklagen.

Das Wachheitsgefühl hält an – allerdings bin ich Abends genauso wach 😉
Ich brauche ewig bis ich müde bin und schlafe auch schlecht durch. Das kann aber auch noch andere, hormonelle Gründe haben.

Aber: KALT, mir ist Vormittags wirklich sehr sehr kalt. Ich trinke zwar fleißig meinen Tee, aber werde nicht warm. Das kenne ich schon von den normalen Phasen in denen ich Hunger habe und „Unterzuckert“ bin. Ich bin gespannt ob sich das noch verändert.

Fazit der ersten Woche:
Es geht mir meistens gut – wenn ich nicht grade friere oder Hunger habe bis zum Anschlag. Ich bin begeistert von der ungeahnten Wachheit. Ich bleibe dran und bin gespannt was sich ändert.

Werbung: Produkttest Dermalogica BioLumin-C

Ich habe das Glück wieder an einem wunderbaren Produkttest teilnehmen zu dürfen: diesmal darf ich das Serum BioLumin-C der Firma Dermalogica testen. Hierbei handelt es sich um ein

Serum das einen äußerst stabilen Vitamin C-Komplex mit neuartiger Biotechnologie kombiniert um in die tieferen Hautschichten zu kommen und dort Fältchen zu mindern und den Teint ebenmäßiger und strahlender aussehen zu lassen.

Vitamin C ist ein echtes Anti-Aging-Wunder, das das hauseigene Entgiftungssystem stärkt. Es ist nicht nur für den Körper wichtig um das Immunsystem zu unterstützen sondern eben auch für eine strahlende Haut.

Der erste Eindruck

Im Paket befindet sich:

  • 1x Dermalogica BioLumin-C Serum (30ml, UVP 89€)
  • 1x Dermalogica BioLumin-C Serum Probe (3ml) zur Weitergabe an Freunde
  • 2x Produktflyer BioLumin-C Serum

Die Verpackung macht einen hochwertigen Eindruck und verspricht ein ebenfalls hochwertiges Produkt, das in einer hygienischen Flasche mit Pipette daherkommt. Das finde ich zum Beispiel sehr praktisch, denn man muss weder mit den Fingern in eine Dose in die man dann Bakterien bringt, noch mit einem Spachtel hantieren.

Das Produkt ist leicht gelblich und riecht angenehm. Es lässt sich angenehm auftragen, zieht schnell ein und klebt nicht. Es bleibt ein angenehmes Gefühl auf der Haut.

Nach der ersten Anwendung bin ich bin gespannt wie ich es vertrage und welche Wirkung es hat. Mehr dazu erfahrt ihr dann auf meiner Facebook-Seite

#bylmeetsdermalogica, @brandsyoulove.de @dermalogica_deutschland.de

Rezept: Gefüllte Süßkartoffel (Vegetarisch)

Ich liiiebe Pilze sammeln.

Letztes Jahr hat mich eine liebe Freundin wieder infiziert, denn ich war als Kind bereits mit meinen Eltern jedes Wochenende „In den Schwammerln“, hatte es aber zwischenzeitlich schlichtweg „vergessen“.

Vergangenes Jahr hat Katja mich dann bei den Pferde immer wieder in den Wald „verschleppt“ und mich wieder mit dem Pilzfieber angesteckt und mit einige neue Sorten gezeigt.

Leider ist dieses Jahr die Pilzausbeute auf Grund des warmen Traumsommers eher spärlich ausgefallen und wir haben in fast 2 Stunden nicht mal genug für eine Mahlzeit gesammelt. Im Gegensatz dazu waren letztes Jahr nach einer Stunde schon 2 Körbe voll. Ein wahres Traumjahr für alle Pilzsammler.

Nichtsdestotrotz wurden die paar Pilze zusammen mit zugekauften zu einem leckeren Rezept „verwurstet“:

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Süßkartoffeln
  • Salz
  • 300 g Pilze (Champignons, Steinpilze, Pfifferlinge)
  • 1 halbe Dose Kidneybohnen
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Saure Sahne
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Balsamico

Zubereitung

  • Ofen auf 200 Grad vorheizen
  • Öl und Salz in eine Schüssel geben und die Kartoffeln damit einreiben.
  • Die Süßkartoffeln nun im Backofen ca. 40 Minuten backen.
  • Währenddessen die Pilze putzen und vierteln. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden.
  • Pilze und Zwiebeln in einer Pfanne mit Butter, Salz und Pfeffer anbraten.
  • Kidneybohnen abgießen und zu den Pilzen in die Pfanne geben.
  • Essig und Honig dazugeben und die Flüssigkeit gut einkochen lassen.
  • Nun die Saure Sahne mit dem Zitronensaft, Salz und Peffer verrühren. Mit Kräutern würzen.
  • Die Süßkartoffel aus dem Ofen holen, längs aufschneiden und mit der Pilzmischung füllen.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der sauren Sahne servieren.

Tipp: ich habe statt der sauren Sahne Ziegenkäse genommen, da ich keine Kuhmilchprodukte esse.

%d Bloggern gefällt das: